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Die vorliegende Studie bietet eine neuartige Lesart des französischen Gegenwartsromans an. So wird anhand dreier Romane der vieldiskutierten und doch sehr gegensätzlichen Autoren Jean Echenoz, Jean-Philippe Toussaint und Michel Houellebecq aufgezeigt, dass das Ergründen ihres literarischen Projekts einer stärkeren Hinwendung zu ihrem ethischen und anthropologischen Fragehorizont bedarf. Aber auch das Schreiben und Lesen selbst wird bei ihnen zu einem Akt literarischer Ethik, dessen Gelingen und... Mehr